Porgy and Bess treffen Mark Twain

zum 75. Jahrestag der Uraufführung
Porgy and Bess treffen Mark Twain
  1. Stückbeschreibung
  2. Termine / Reservierung

Spirituals, Songs, Duette und Texte über das schwarze Amerika aus "Porgy and Bess" mit Roland Seiler, Bariton und Schauspieler, Eva-Maria Heusner, Sopran, Helmut Lammel und Claudia Bähr, Klavier. Ein jüdisches Brüderpaar, George und Ira Gershwin, hat "die schwarze Oper" geschrieben: Porgy and Bess. Eine Oper? Ja! Denn Porgy and Bess folgt strikt den Formprinzipien der Oper. Vorbilder sind zum Beispiel Carmen oder die Meistersinger. George Gershwin meistert differenzierte Kompositionstechniken. Gleichzeitig aber ist die Nähe zu Jazz und Musical und die Verwurzelung in der Tradition des Gospel unüberhörbar. Also: etwas unverwechselbar Einmaliges! Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichteten sich schon vor der Französischen Revolution auf die Einhaltung der Menschenrechte. Verfolgte Minderheiten aus Europa fanden Zuflucht. Da ist es schmerzlich, dass es trotzdem die Sklaverei gab. Als positive Folge davon jedoch kam es zur Begegnung afrikanischer und europäischer Musiktradition, also auch zu Porgy and Bess. Sie begegnen berührenden Texten zur Geschichte der schwarzen Sklaven, zum Beispiel von Mark Twain, und erfahren Überraschendes zur Entstehung der Oper. Denn: Porgy and Bess ist immer noch ein großartiges Stück